16. 2er Langstreckenregatta am Mondsee

Hervorragender 5. Platz im großen Teilnehmerfeld

Mit der Teilnahme an der 16. Zweier-Langstrecke am Mondsee feierten Bernhard Rupp und Thorben Kausior ihre Premiere im Doppelzweier.

Langstecke Mondsee 2026

Bernhard und Thorben mit ihrem Renngerät

Seit Mitte Januar hatten sie sich intensiv auf diesen Wettkampf vorbereitet und rund viermal pro Woche gemeinsam auf dem Ergometer, mit Hanteln sowie im Boot trainiert.

Zur Auswahl standen Strecken über 10 km und 20 km - wie die meisten Teams entschieden auch sie sich für die 10-km-Distanz. Der Kurs führte in einem Dreieck über den See und verlangte sauberes Umkurven von zwei Wendebojen.

Der Start erfolgte, sobald die Boote einer Abteilung (halbwegs) auf einer Linie lagen. Wobei die StartrichterInnen nicht immer die strikte Ausrichtung der Bugspitzen im Auge behielten oder ob alle Ruderinnen und Ruderer in Startauslage befinden. Hier kann man schnell wertvolle Meter verlieren. Umso erfreulicher war der gelungene Start für das Waginger Boot.

Die ersten 500 Meter wurden im gewohnten "Vollgas-Modus" absolviert, ähnlich wie bei der 6-Seen-Regatta, bevor sich alle darauf besannen, dass dieses Rennen doch noch ca. 40 Minuten länger dauern würde und versuchten die Kräfte einzuteilen. Bis zur ersten Wendeboje nach etwa 4 km konnten Bernhard und Thorben gemeinsam mit dem Mondseer Team die Spitze des Feldes behaupten.

Nach einer etwas zu weit angesetzten Wende fielen sie zunächst auf Rang drei zurück. Ab der zweiten Wendeboje entwickelte sich dann ein packendes Duell mit einem Boot aus Bratislava, das bis etwa Kilometer 8 andauerte. Dieser intensive Schlagabtausch kostete viel Kraft, so dass es dem Boot aus Gmunden auf den letzten Metern noch gelang vorbeizuziehen.

Am Ende stand ein sehr respektabler 5. Platz bei insgesamt 59 gestarteten Booten. Besonders knapp: Auf das drittplatzierte Boot aus Bratislava fehlten lediglich fünf Sekunden.

Nach der Regatta klang der Tag in entspannter Atmosphäre im benachbarten Strandbad aus. Bei kühlen Getränken, Kuchen und Gegrilltem sowie der anschließenden Siegerehrung konnten unsere beiden Sportler zufrieden auf ihre Leistung zurückblicken und die Heimreise antreten.